Was zuerst?
Erste Schritte im Trauerfall
Ein Trauerfall ist eingetreten. Ihr Angehöriger ist zu Hause verstorben. Sicher sind Sie jetzt durcheinander und emotional aufgewühlt. Sie müssen aber gar nicht viel tun, bis wir an Ihrer Seite sein können und Sie bei allen weiteren Schritten unterstützen.
Arzt verständigen für Totenschein
Rufen Sie den Hausarzt oder nachts, feiertags und am Wochenende den ärztlichen Notdienst an: Tel. 116 117. Der Arzt muss den Tod offiziell feststellen und den Totenschein ausstellen.
Ist Ihr Angehöriger in einem Krankenhaus, einem Senioren- oder Pflegeheim verstorben, kümmert sich das dortige Personal um die Verständigung des Arztes.
Ihren Bestatter kontaktieren
Nun können Sie ein Bestattungshaus Ihres Vertrauens anrufen. Bestattungen Zobel erreichen Sie jederzeit – auch nachts und an Feiertagen – unter:
Ihr verstorbener Angehöriger muss nicht sofort überführt werden. Er kann bis zu 36 Stunden zu Hause aufgebahrt bleiben. Nehmen Sie sich ruhig etwas Zeit, sich in Ruhe zu verabschieden.
Bei allem, was jetzt folgt, haben Sie einen erfahrenen, zuverlässigen und einfühlsamen Begleiter an Ihrer Seite: Von der Wahl der Bestattungsart und der letzten Ruhestätte, über die Gestaltung der Abschiedsfeier bis zur vorausschauenden Bestattungsvorsorge.
Formalitäten.
Wichtige Dokumente zusammenstellen
Für die behördlichen Formalitäten und die Durchführung der Bestattung benötigen wir einige Unterlagen, die wir Ihnen hier aufgeführt haben. Falls Ihnen Dokumente nicht im Original vorliegen, helfen wir Ihnen bei der Wiederbeschaffung.
- Todesbescheinigung
- Personalausweis des Verstorbenen
- Geburtsurkunde (wenn Verstorbener ledig war)
- Stammbuch der Familie oder
- Eheurkunde (wenn verheiratet oder verwitwet)
- Scheidungsurteil (wenn geschieden)
- Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten (wenn verwitwet)
- Elektronische Versicherungskarte der Krankenkasse (eGK)
- Rentennummer des Verstorbenen (bei Ehepartnern von beiden Personen)
- Beamtenversorgung (wenn Verstorbener Beamter war)
Falls vorhanden:
- Versicherungspolicen
- Grabschein
- Bescheide vom Versorgungsamt oder anderen Bezugsstellen
- Mitgliederausweise
- Bestattungsvorsorgevertrag
Was noch wichtig ist.
Woran Angehörige denken sollten
Manche Fragen tauchen erst im Trauerfall auf. Und manche Themen gehen in der emotional belastenden Zeit auch einfach unter. Diese Punkte helfen dabei, nichts Wichtiges zu vergessen.
In der Regel entscheiden die nächsten Angehörigen oder eine in der Vorsorge benannte Person darüber. Gerne übernehmen wir für Sie die gesamte Gestaltung und Schaltung in den gewünschten Print- und Onlinemedien.
Ja, sofern keine Auflagen des Gesundheitsamts bestehen. Bitte achten Sie darauf, dass die Kleidung aus natürlichen Stoffen besteht und keine Metallteile enthält.
Ein gesetzlicher Anspruch besteht nicht. Viele Arbeitgeber oder Tarifverträge sehen jedoch Sonderurlaubstage vor. Am besten sprechen Sie direkt mit Ihrem Arbeitgeber – meist findet sich eine einvernehmliche Lösung.
All das gehört zum digitalen Nachlass. Optimal ist es, wenn zu Lebzeiten eine bevollmächtigte Vertrauensperson festgelegt wurde. Für die Abwicklung können spezialisierte Dienstleister beauftragt werden.
Der Erbschein weist die Erben offiziell aus und wird oft benötigt, etwa für Bankgeschäfte oder Immobilienangelegenheiten. Er wird vom Nachlassgericht nach Prüfung aller Unterlagen ausgestellt; über einen Notar erfolgt die Beantragung meist etwas schneller.
Wenn Sie sich Erinnerungsschmuck wünschen, sprechen Sie uns bitte frühzeitig darauf an. Wir nehmen dann einen Fingerabdruck ab oder sichern Haare fachgerecht, bevor die weiteren Schritte der Versorgung erfolgen.