Bestattungsvorsorge mit Zobel.

Vorsorglich und selbstbestimmt handeln

Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, ist für viele Menschen ein sensibles Thema. Dennoch bedeutet frühzeitige Vorsorge, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für die Angehörigen. Denn eine Bestattungsvorsorge entlastet später Ihre Liebsten.

Vielleicht wissen Sie bereits genau, welche Wünsche Sie für Ihre spätere Bestattung haben. Mit einer vertraglich geregelten Vorsorge halten Sie diese Vorstellungen verbindlich fest und ersparen Ihren Angehörigen Entscheidungen in einer ohnehin schweren Zeit. Gleichzeitig geben Sie die Sicherheit, dass alles in Ihrem Sinne umgesetzt wird. Und wenn sich Ihre Wünsche im Laufe des Lebens ändern, können Sie problemlos Ihren Vertrag aktualisieren.

Unser Fragebogen als Leitfaden für Sie

Bestattungen Zobel stellt Ihnen einen übersichtlich gestalteten Vorsorgefragebogen zur Verfügung, der Ihnen hilft, Ihre persönlichen Wünsche strukturiert festzuhalten und die Bestattungsvorsorge Schritt für Schritt zu durchdenken. Sie können ihn downloaden und ausdrucken oder direkt am Bildschirm ausfüllen. Selbstverständlich beraten wir Sie umfassend und füllen den Bogen auf Wunsch zusammen mit Ihnen aus. Vereinbaren Sie einfach einen Gesprächstermin, damit wir uns für Sie Zeit nehmen.

Absicherung der Bestattungskosten

Zur Bestattungsvorsorge gehört auch eine verlässliche finanzielle Planung. Damit Ihre Angehörigen im Ernstfall nicht nur emotional, sondern auch finanziell entlastet sind, stehen Ihnen zwei bewährte Finanzierungsmodelle zur Verfügung, um die Kosten im Voraus abzusichern.

Sterbegeldversicherung

Sie zahlen regelmäßig – monatlich oder jährlich – einen vereinbarten Beitrag ein. Im Todesfall wird die zuvor festgelegte Versicherungssumme ausgezahlt und steht für die Bestattung zur Verfügung.

Treuhandlösung

Hierbei wird ein einmaliger Betrag auf ein speziell eingerichtetes Treuhandkonto eingezahlt. Das Geld ist zweckgebunden, sicher verwahrt und darf ausschließlich für die Bestattungskosten verwendet werden.

Vorsorge für den Nachlass.

Ein Testament schreiben

In vielen Familien wird mit einem Sterbefall auch ein Erbe weitergegeben. Wenn keine individuelle Regelung getroffen wurde, gilt in Deutschland die gesetzliche Erbfolge, wie sie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgelegt ist:

Neben dem Ehepartner erben zunächst die Kinder und Enkelkinder. Gibt es keine direkten Nachkommen, treten Verwandte zweiter Ordnung – etwa Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen – an deren Stelle.

Wer seinen Nachlass nach eigenen Vorstellungen gestalten möchte, sollte ein Testament verfassen.

Eigenhändiges Testament: das gilt es zu beachten

  • Text persönlich per Hand schreiben, mit vollständigem Namen unterschreiben
  • Ort und Datum hinzufügen
  • Erben eindeutig benennen
  • an einem sicheren Ort aufbewahren oder beim Nachlassgericht hinterlegen
  • Änderungen nur handschriftlich vornehmen (es gilt immer die neueste Version)

Notarielles Testament: die Vorteile im Überblick

  • eindeutige und wirksame Formulierungen, formgerechte Ausarbeitung
  • sichere amtliche Verwahrung
  • schwer anfechtbar, hohe Beweiskraft vor Gericht
  • ratsam bei größeren Vermögen, komplexen Sonderfällen oder besonderem Absicherungsbedarf

In allen Fragen rund um das Erbrecht empfehlen wir zwecks Beratung die Kontaktaufnahme zu einem Rechtsanwalt oder Notar. Die Beratung zur Gestaltung von Testamenten stellt grundsätzlich eine Rechtsdienstleistung nach § 2 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) dar. Wir stellen aus diesem Grund ausdrücklich klar, dass dieser Ratgeber lediglich weitergehende Beratungsmöglichkeiten aufzeigen möchte. Es handelt sich jedenfalls nicht um eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls und somit nicht um eine Rechtsberatung.

Wichtige Verfügungen.

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Organspende

Unvorhergesehene Situationen können jeden treffen. Wer frühzeitig vorsorgt, schafft Klarheit und entlastet Angehörige. Mit einer Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und dem Organspendeausweis behalten Sie selbst in schwierigen Momenten die Kontrolle über Ihre Entscheidungen.

Patientenverfügung

Ihre Wünsche klar geregelt

In einer medizinischen Ausnahmesituation möchten Sie sicher sein, dass Ihr Wille respektiert wird, auch wenn Sie ihn nicht mehr selbst äußern können. Die Patientenverfügung schafft hierfür einen verbindlichen Rahmen.

Wichtig zu wissen:

  • Gibt Ärzten und Angehörigen eine klare Orientierung
  • Ist bei korrekter Formulierung rechtlich verbindlich
  • Aufbewahrung etwa bei einer Vertrauensperson oder im Notfallordner

Patientenverfügung BMJV

Vorsorgevollmacht

Vertrauen schenken, Verantwortung übertragen

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie selbst, wer im Ernstfall für Sie Entscheidungen treffen darf. Das gilt u. a. für finanzielle Angelegenheiten oder die Wohnsituation.

Wichtig zu wissen:

  • Verhindert die Anordnung einer gerichtlichen Betreuung
  • Umfassend gültig für zentrale Lebensbereiche
  • Sicher aufbewahren, z. B. beim Notar, daheim oder bei einer Vertrauensperson

Vorsorgevollmacht BMJV

In Deutschland ist es möglich, Verfügungen im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer (ZVR) registrieren zu lassen. Im Notfall können Ärzte und Betreuungsgerichte sofort auf das Register zugreifen.

www.vorsorgeregister.de

Organspendeausweis

Ein Zeichen für das Leben

Wer sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzt, trifft eine bewusste Entscheidung und schenkt im besten Fall Leben. Mit einem Organspendeausweis dokumentieren Sie Ihren Willen verbindlich.

Wichtig zu wissen:

  • Gilt als offizielle Willenserklärung gegenüber Ärzten und Angehörigen
  • Ihre Entscheidung: uneingeschränkt zustimmen, ablehnen oder auf bestimmte Organe (Gewebe) beschränken
  • Immer bei sich tragen oder digital im Organspende-Register hinterlegen
  • Der Ausweis kann hier ausgefüllt und ausgedruckt werden:

Organspendeausweis BMGi